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Die erste Schicht

(auf dem Fundament)

Anfang April 2017

 

Ganz in der Nähe gibt es einen Baustoffhändler mit eigener Lehmgrube.

Damit war klar wo ich meinen Lehm her bekomme:

Erst einmal nur einen großen Maurerkübel geholt und kostenlos bekommen weil die Rechnungserstellung teurer gewesen wäre als das Material (0,30 €)

Zwei Tage später dann drei weitere volle Maurerkübel Lehm und einen voll mit "Verlegesand" geholt.

Wieder zu wenig für die Waage - also habe ich wenigstens was für die Kaffeekasse da gelassen :-)

Damit ich den Lehm gut verarbeiten konnte, habe ich mir kurzer Hand das Abtrittrost von der Haustür genommen und als Sieb missbraucht.

Der durchgesiebte Lehm:

Die groben Stücke (sehen teilweise aus wie Steine - ist aber wirklich alles Lehm):

Sand und Lehm in einen Kübel gegeben und vermischt.

Am Ende bin ich auf ein gutes Mischverhältnis gekommen wenn

10 Schaufeln Lehm + 3 Schaufeln Sand + ca. 5 Liter Wasser vermischt wurden.

Wobei vermischen heißt, dass das Ganze mit Gummistiefeln schön ineinander getreten wird und immer wieder "gefaltet" wird. (Schweißtreibend! Sollte man nicht zur Mittagszeit machen!)

Von einem Arbeitskollegen habe ich Teerpappe bekommen, die einfach auf das Fundament gelegt wurde und am Hang so weit überstehen gelassen wurde, dass sich eine Drainage ergibt, die das Wasser an dem Fundament vorbei führt.

Und drauf den Lehm...

Nachdem die Ränder mit Kugeln gelegt und schön fest angedrücht wurden, habe ich mit gezielten würfen weitere Lehmkugeln rundum platziert und anschließend festgeklopft.

Mittig etwas weniger Matterial damit die Schamottplatten noch eingelegt werden konnten:

Angezeichnet wo die Schamottplatten hin kommen und den entsprechenden Bereich bis auf ca. 2cm abgetragen (Dies habe ich im Nachhinein wieder höher gelegt - siehe nächste Seite!):

Da die Schamottplatten 30x40x3cm groß sind, ergibt sich damit eine Fläche von 40cm Breite, 60cm Länge und 3cm Tiefe + die 2cm Lehmschicht bis zur Teerpappe ergibt das eine Gesamthöhe von rund 5cm.

Mit der Maurerkelle habe ich das Maß von der unteren Kante und den Rändern angezeichnet:

Die Schamottplatten ausgerichtet:

Um die Schamottplatten die Höhe mit Lehm ungefähr angeglichen:

Feierabend... die erste Schicht Lehm muss antrocknen:

Weiter geht es mit dem Bau des eigendlichen Ofens