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Der Aufbau

(Mitte April 2017)

Weiteres Rohmaterial besorgt und den Lehm durchgesiebt.

 Da mir empfohlen wurde, die Schamottplatten weiter vom Beton zu entfernen, habe ich diese noch einmal mit der Maurerkelle herrausgehebelt und den innenraum mit ca. 2cm Lehm befüllt.

 Anschließend wurde die Ebenen angeglichen und ein ungefähres Aufbaubild in den Lehm geritzt.

 Die schraffierte Fläche ist für reinen Lehm vorgesehn.
Die darum für eine Lehm-Stroh-Mischung die für zusätzlichen Halt sorgt.

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 Den grobkörnigen Lehm haben wir auf Gewebeplanen verteilt und zertreten - danach gesiebt.

Der Brennraum wurde mit möglichst viel Material (das man im nachhinein aus der Ofenöffnung entnehmen kann) befüllt und die Öffnung stützt und fixiert ausgelegt:

 

 

Anschließend den Brennraum mit feuchtem Sand (etwas Lehm dazu um Festigkeit zu erlangen) geformt: 

Auf 5 Schaufeln Sand haben wir 2 Schaufeln Lehm und ca. 1/3 Liter Wasser verwendet.

 Wichtig dabei ist - wenn man Lehm hinzufügt - das man am Selben Tag fertig wird und den Brennraum wieder Leert!!!

Wenn dieses Gemisch zu hart wird, kann es schwierig werden den Brennraum wieder frei zu legen :-)

Anschließend Zeitungspapier angefeuchtet und mindestens zweilagig über die komplette Fläche legen. 

Dies hat den Vorteil, dass beim Ausräumen eine Zwischenschicht entsteht, die den Brennraum von dem Ofen trennt. 

 

Und los geht es mit dem eigendlichen Ofen

Die Erste Lehmschicht

Nach wie vor 10 Schaufeln gesiebten Lehm mit einer Schaufel Verlegesand und ca. 5 Liter Wasser. 

Kleine Bälle aus dem Lehm geformt und unten angefangen, rings um gut an das Papier drücken so dass eine Schicht von rund 5cm entsteht. 

Dies in zwei schritten... also 2x rund 2,5 cm auftragen. 

Das Ganze noch gut mit der Faust andrücken und mit der Handfäche anklopfen.

Lieber etwas mehr klopfen und verfestigen - diese Schichten sind später hohen Temperaturen ausgesetzt!

Es nimmt langsam Form an.

Erinnertr etwas an einem Maikäfer :-)

Die Aussenschicht besteht aus
10 Schaufeln Lehm + 1,5 Schaufeln Verlegesand + 5 Lier Wasser + einer Hand voll Stroh.

Wir haben diese Mischung ca. 2,5 Mal benötigt.

Das Stroh bringt Festigkeit in die Struktur.

Hierbei wird aber gleich etwas dicker aufgetragen - also pro Schicht rund 5cm.

So sieht das Ganze unverarbeitet aus.

Wichtig dabei ist die Mischung sollte oft genug gefaltet werden damit das Stroh sich schön mit dem Lehm verbindet und eine verwobene Struktur bildet.

Der Ofen in fertiger Rohform nachdem das erste Füllmaterial aus dem Brennraum (ca. 2 Stunden später bei einer Außentemperatur von über 15°C entfernt wurde).

Das Erste Feuer im Ofen :-)

Dient nach dem Ausräumen des Füllmaterials dazu, dass der Innenraum auf ähnliche Temperatur zu Außentemperatur gebracht wird um den Trocknungsvorgang zu optimieren.

Das restliche Papier an den Aussenwänden wird mit dem ersten richtigen Feuer verbrennen.

Der nasse Sand in den Ecken wird entfernt wenn er trockener ist um die Übergänge nicht zu beschädigen. 

FEIERABEND!

War ein anstrengender Tag für zwei starke Männer!

Alleine macht so etwas keinen Sinn!

Und zu zweit schmeckt das Bier auch besser :-) 

 

 

Achtung!

Wenn überhaupt nur minimal anfeuern in den ersten zwei Wochen!

Sonnst bekommt der Ofen zu tiefe Risse!

Einige Risse werden zwar auch nach den zwei Wochen auftreten - aber die können leicht (mit etwas Lehm-Wasser-Gemisch) geschlossen werden.

Zu viel Hitze bevor die Form komplett ausgetrocknet / ausgehärtet ist, kann den Ofen sogar zerstören!

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